Glück messen — nicht befragen

Publikation

Glück messen — nicht befragen

Von der Cantril-Leiter zum salivären Glücksbiomarker-Panel: Warum die Glücksforschung eine biochemische Neugründung braucht

Autoren Fritsch T
2026
Deutsch
21 Seiten
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Zusammenfassung

Die internationale Glücksforschung stützt sich seit Jahrzehnten auf eine einzige subjektive Frage (Cantril-Leiter), deren Ergebnisse kulturell codiert, methodisch unterkomplex und biochemisch blind sind. Die vorliegende Arbeit zeigt: (1) historisch gelangte die Glücksforschung durch den philosophischen Hedonis-mus (Bentham) über die Positive Psychologie (Seligman, 1998) in die Hände der Psychologie — unter vollständiger Ignoranz der Neurobiochemie; (2) die sog. 'Glückssiegerstaaten' Finnland und Bhutan weisen paradoxe Gegendaten auf (Finnland: Suizidrate 14/100.000, Rang 2 bei Depression unter westlichen Ländern, >400.000 Antidepressiva-Rezepte/Jahr; Bhutan: monarchisch verordnetes Glück, ethnische Säuberung von >100.000 Lhotshampa, keine vollwertige Demokratie); (3) die neurobiologischen Substrate des Glücks — Serotonin, β-Endorphin, Oxytocin, Endocannabinoide, Dopamin — sind sämtlich salivär quantifizierbar; (4) ein saliväres Glücks-Biomarker-Panel (sGBP) mit katabolen und anabolen Armen kann Glück objektiv, kulturunabhängig und chairside-tauglich messen. Der Beitrag definiert Glück aus der Systematik der Zahnmedizin über die NAM-ZahnHeilkunde als endogen-hormetisches Botenstoff-Gleichgewicht und leitet daraus einen neuen Messparameter für Behandlungsverläufe ab.

Zitationsvorschlag

Fritsch T. Glück messen — nicht befragen. Von der Cantril-Leiter zum salivären Glücksbiomarker-Panel: Warum die Glücksforschung eine biochemische Neugründung braucht. NAM-Journal 2026. DOI:10.64447/2026nam0001